Die Geschichte des Omega-Verlags

Die genaue Geburtsstunde des Omega-Verlages ist nicht leicht zu definieren. Notariell gegründet wurde er bereits Ende 1994 von den beiden Journalisten Gisela Bongart und Martin Meier. Das erste Buch Nikola Tesla von Margaret Cheney – heute in der 5. Auflage – erschien 1995, 1996 kam der erste Verlagsprospekt mit insgesamt acht Titeln heraus. Erfahrungen als Verleger des „Myrddin-Verlages“ hatten die Gründer, beide vom Sternzeichen Wassermann, bereits zwischen 1992 und 1994 durch das Zeitschriftenprojekt Magazin 2000 gesammelt, in dem es um Phänomene wie Kornkreise und UFOs ging.

Das erste Ziel des Omega-Verlages war es, Bücher über „Freie Energie“ (also kostenlose Energie aus dem Raum um uns herum) zu veröffentlichen, wozu damals auf dem deutschen Markt kaum etwas zu finden war.

Programmatisch dazu gaben wir uns den Namen „Omega“. Das Omega als griechisches Zeichen geschrieben, steht in der Physik für „Ohm“, den elektrischen Widerstand, und sowohl neue Formen von Energie als auch der Widerstand gegen engstirnigen status quo im allgemeinen waren etwas, für das wir uns engagieren wollten. Gleichzeitig war uns bewußt, wieviel mehr in diesem Namen noch mitschwang…

2014_05_13_Bärbel, Gisela, Martin BudapestDie Silben „mega“ wurden für uns völlig überraschend aktiviert, als wir 1998 mit Bärbel Mohrs Bestellungen beim Universum „Lebenshilfe“ als neue Rubrik in unserem Verlagsprogramm eröffneten. Sämtliche Verlage, denen die Autorin ihr Manuskript zwei Jahre lang angeboten hatte, hatten abgelehnt. Als es schließlich auch auf unserem Schreibtisch landete, sagten wir begeistert sofort zu. Dennoch hätten wir uns nicht im Traum den immensen Erfolg ausmalen können, der sich mit diesem Titel und weiteren von Bärbel Mohr einstellte. Ihr Auftritt in der Talkshow Bio mit Alfred Biolek Ende 1999 wurde insgesamt viermal ausgestrahlt, machte unsere Autorin weithin bekannt und katapultierte sie in die Bestsellerlisten vieler spiritueller Zeitschriften, von amazon.de, in die Fachlisten von Buchhändlerzeitschriften und in die von Spiegel und Focus. Inzwischen wurden im Omega-Verlag über 2 Millionen Bücher von Bärbel Mohr verkauft. Hinzu kommen zahlreiche weitere Exemplare in bisher über 24 Fremdsprachen.

2014_05_13_Werner, Gisela u Martin  - Katschhof ACDie mystische Silbe „Om“ aus unserem Namen Omega, die Sein und Bewußtsein symbolisiert, bildete zwar schon immer einen Grundton in unserem Verlagsprogramm, spätestens, seit Liebe ist die Lösung von unserem ebenfalls sehr erfolgreichen Autor Werner Ablass erschien, klingt sie stärker an und schwingt besonders auch in Büchern wie Abschied vom Ich, Spirituell unkorrekte Erleuchtung oder Was suchst du? deutlich mit.

Auch das Thema „Liebe“ spielt in unserem Verlag eine wichtige Rolle. So bereichern neben Ablass’ Bestseller Leide nicht – liebe! vor allem Julia Kathan und Jan Geurtz mit ihren absatzstarken Büchern zur Liebessucht unser kleines Programm.

Der Omega-Verlag veröffentlicht nur wenige Titel pro Jahr. Dies liegt in dem hohen Anspruch begründet, mit dem wir unsere Bücher auswählen. Als Wassermänner sehen wir uns als Pioniere, die gerne neue Wege erkunden, statt Massentrends zu folgen. Zwar ist es heute schier unmöglich, etwas zu veröffentlichen, was nicht schon einmal gesagt wurde, aber auf das Wie kommt es an! Und so muß ein Autor uns von Originalität und Stimmigkeit seines Textes überzeugen, ehe wir ihn in unser Programm aufnehmen. „Weniger ist mehr“ – diese Strategie hat sich für uns mehr als bewahrheitet.

Omega-Verlag, für uns ist das ein lebendiges, sich mit uns entwickelndes Projekt, das neue Perspektiven vermitteln, neue Impulse setzen will. Es konnte nur gedeihen, weil wunderbare Menschen uns stets auf unserem Weg geholfen haben, allen voran unser lieber Kollege und Freund Manfred Huber vom Silberschnur-Verlag, der freizügig sein Know-how mit uns geteilt und uns mit seinen Ratschlägen über so manche Untiefe geschifft hat. Ebenso dankbar sind wir seiner Frau Mirka Huber, der überaus engagierten Leiterin unserer Verlagsauslieferung VAL Silberschnur, sowie ihrem kompetenten und freundlichen Team. Und natürlich Stefan Huber, der heute den Silberschnur-Verlag leitet.

Besonders danken möchten wir auch unserer Kölner Presseagentin Irmgard Sellmann, die Bärbel Mohr Ende 1999 in die Show von Alfred Biolek brachte und dadurch erheblich zu unserem Verlagserfolg beigetragen hat. Nicht zuletzt gilt unser herzlicher Dank auch den vielen anderen Journalisten, die unsere Bücher bekannt gemacht haben, unseren engagierten Vertretern, unseren kreativen Autoren, ganz besonders Bärbel Mohr für ihre aktive Promotion bei ihren zahlreichen öffentlichen Auftritten, die leider Ende 2010 verstarb, den treuen Lesern und vor allem den Buchhändlern, die mit ihrem Einkauf auf unsere Titel und deren Erfolg gesetzt haben. Wir freuen uns darauf, weitere erfolgreiche Jahre mit Ihnen allen zusammenzuarbeiten. In diesem Sinne grüßen Sie herzlichst Ihre

Martin Meier & Gisela Bongart
2014_05_13_Verlegerfoto sitzend